Essen im Schichtdienst ist ein unterschätztes Thema. Zur falschen Zeit das Falsche gegessen, und man kämpft nachts gegen ein Tief an, das sich auch mit Kaffee kaum wegdrücken lässt.
Warum Nachtschicht anders tickt
Nachts ist die Verdauung trägheit – schwere, fettige Mahlzeiten liegen entsprechend schwerer im Magen und machen eher müde als wach. Bei mir funktionieren kleinere, dafür häufigere Mahlzeiten während der Nachtschicht deutlich besser als eine große „Hauptmahlzeit“ um Mitternacht.
Was mit auf Schicht kommt
Ich bereite mir inzwischen vor jeder Nachtschicht etwas vor, statt spontan am Automaten zu landen. Ein guter Thermobehälter hält warmes Essen über Stunden – wichtig, wenn die Pause mal später ist als geplant.
Snacks, die wach halten (ohne Zucker-Crash)
Nüsse, Studentenfutter oder Vollkorn-Cracker halten den Blutzucker stabiler als Schokoriegel – der kurze Energieschub danach kippt bei mir meist in ein noch tieferes Tief. Eine kleine Snack-Box mit Fächern hilft, das vorzubereiten, statt an der Tankstelle nach dem Griff zu suchen.
Trinken nicht vergessen
Klingt banal, wird nachts aber oft vergessen. Wenig trinken macht zusätzlich müde. Eine Trinkflasche griffbereit am Arbeitsplatz zu haben, hat bei mir spürbar geholfen, konzentrierter durch die zweite Nachthälfte zu kommen.
Nach der Schicht: leicht statt schwer
Direkt nach der Nachtschicht noch ein großes Frühstück zu essen, bevor man schlafen geht, sorgt bei mir eher für unruhigen Schlaf. Etwas Leichtes reicht meist – der große Hunger kommt dann eher nach dem Schlafen.