Die erste Woche nach der Nachtschicht-Woche – wie ich meinen Rhythmus zurückbekomme

Die Nachtschicht-Woche selbst ist für mich meistens nicht das Schwierigste – der Körper stellt sich irgendwann darauf ein. Schwieriger ist oft die Zeit danach: der Übergang zurück in einen „normalen“ Alltag.

Der erste freie Tag danach

Direkt nach der letzten Nachtschicht bin ich meistens erschöpfter, als ich erwartet hätte, auch wenn ich „nur“ nach Hause fahre und schlafen gehe. Ich habe gelernt, den ersten Tag danach bewusst ruhig zu planen und nichts Wichtiges hineinzulegen – Termine, Verabredungen oder Erledigungen verschiebe ich inzwischen grundsätzlich auf später.

Schlaf nachholen, aber richtig

Statt einmal 12 Stunden am Stück zu schlafen, komme ich meistens besser damit klar, in zwei Etappen zu schlafen: eine längere Phase direkt danach, und später am Tag noch eine kürzere. So kippt der Rhythmus nicht komplett in die falsche Richtung für die Tage danach.

Zurück zu normalen Zeiten

Am zweiten oder dritten Tag nach der Nachtschicht-Woche versuche ich bewusst, wieder zu „normalen“ Zeiten aufzustehen, auch wenn der Körper noch protestiert – kurzes Tageslicht am Morgen hilft mir dabei mehr, als ich anfangs gedacht hätte.

Was ich mir für die Zukunft vorgenommen habe

Das größte Learning für mich: Die Übergangstage nicht unterschätzen und bewusst einplanen, statt zu erwarten, dass der Körper sich „automatisch“ sofort umstellt. Wer im Schichtsystem arbeitet, kennt das vermutlich – wie geht es euch mit dem Übergang?

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